in: Marketing
Fr, 21 Oktober 2011
von Ingo Waclawczyk

Crowdsourcing ist ein zunehmendes Phänomen in den vergangenen Jahren. “Die Intelligenz der Menge nutzen” heißt es einerseits, “arbeitsrechtlich umstrittene Arbeitsverhältnisse” andererseits.

Crowdsourcing ist eine Strategie des Auslagerns von ursprünglich im Unternehmen ausgeführten Aufgaben an externe Akteure. Der Aufruf zur Teilnahme an einem Crowdsourcing-Projekt erfolgt typischerweise auf speziellen Online-Plattformen und richtet sich an alle interessierten Internetnutzer.

Teilnehmer reichen Lösungsvorschläge ein, die dann von anderen Plattformbesuchern oder vom Initiator selbst bewertet und ausgewählt werden. Häufig wird der beste Vorschlag mit einer Geldprämie belohnt.

Beispiele?!
Lösung von Problemen oder Designaufgaben sowie die Entwicklung neuer Ideen.

Umso interessanter, dass inzwischen auch zu diesem Thema geforscht wird. Am Lehrstuhl für Direct Marketing der Universität Bayreuth führen Michael Liberda und Felicitas Sternke für Ihre Masterarbeit eine empirische Untersuchung zum Thema “Crowdsourcing” durch. Wer Interesse an diesem Thema hat, sollte sich an dieser Befragung beteiligen:

Link zur Teilnahme an der Umfrage

(Die Teilnahme an der Befragung dauert nach Aussagen der Forscher ca. 10 Minuten.)

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in: Web 2.0
Mi, 06 Oktober 2010
von Ingo Waclawczyk

Bereits zum dritten Mal hatte ich die Gelegenheit, ein Seminar beim Jugendmedienevent zu leiten. Unter dem Motto “Jung. Kreativ. Multimedial” fand das viertägige Event in Köln, Bonn und Dormagen statt. Am abschließenden Sonntag fanden die sogenannten “Kompetenzseminare” statt, zu denen sich die Teilnehmer anmelden konnten. Mein Seminar hatte den Titel “Die digitale Revolution geht weiter” und mein Ziel war es, mit den jungen Nachwuchs-Journalisten über die zukünftige Entwicklung von digitalen Medien zu diskutieren. Beim Thema “soziale Netzwerke” und ihrer Nutzung bzw. Bedeutung gingen die Meinungen der Teilnehmer manchmal sehr weit auseinander, was zu einer erfreulich lebhaften Diskussion führte.

In der zweiten Hälfte des dreistündigen Seminars ging es darum, ihre Vorstellungen und Visionen für die digitale Kommunikation der Zukunft zusammenzustellen. Die Stichpunkte zu den einzelnen Thesen haben wir anschließend in einer MindMap festgehalten. Eines scheint für die die Teilnehmer festzustehen: Das Internet wird allgegenwärtig sein und man wird als Nutzer nur noch ein einziges Endgerät benutzte, anstatt wie heute drei, vier oder mehr. Wenn es im Jahr 2030 wieder ein Jugendmedienevent gibt, werde ich die Aussagen der Teilnehmer gerne überprüfen, ob und wie sie denn Wirklichkeit geworden sind.

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in: anyMOTION
Mi, 15 September 2010
von Ingo Waclawczyk

Nach erfolgreichem Pitch im vergangenen Jahr ist das neue Internetportal des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) nun online. Mit DLR_next haben wir ein umfassendes und innovatives Portal mit vielen Interaktionsmöglichkeiten entwickelt, in dem Jugendliche eigenständig wissenschaftliche Fragen erforschen können – ob als Pilot oder bei einer virtuellen Reise durch das Sonnensystem.

DLR_next bietet Jugendlichen die Möglichkeit in die faszinierende Welt der Forschung einzutauchen. Auf sie warten über 170 jugendgerecht  formulierte Artikel zu den wichtigsten DLR-Forschungsprojekten. Eindrucksvolle Bilder und informative Animationen veranschaulichen die Inhalte. Dazu kommen über 40 interessante Videos und weitere multimediale Inhalte runden das Angebot ab. Für die Realisierung dieser Multimedia-Elemente haben wir modernste Flash10- und 3D-Technologien eingesetzt. Auf diese Weise wird zum Beispiel ein Besuch im Cockpit eines Airbus A320 zu einem realitätsnahen Erlebnis.

Spielerisch können Jugendliche auch ihr Wissen zum Thema Energie beweisen. Der Spieler durchläuft dabei verschiedene Levels in einem Solarkraftwerk. Als kleines Extra erhält er darüber hinaus auch noch zahlreiche Informationen über das Kraftwerk. Und alle, die sich für die Autos von morgen interessieren, können sich in einem Fahrzeug-Labor ihr Zukunftsauto zusammenstellen.

Aber nicht nur Zukünftiges spielt bei DLR_next eine Rolle: Ein interessantes Video zeigt die ersten Flüge der Luftfahrt-Pioniere und ein aufwändiger Zeitstrahl informiert an anderer Stelle über die Geschichte der Raumfahrt. Dabei erfährt man beispielsweise, dass sich an Bord der Pioneer-10 und -11 Sonden eine Botschaft an Außerirdische befindet. Wie sieht der Alltag von Astronauten aus? Die Antworten gibt es in einer der 15 spannenden Fotostrecken. Ferner laden einzigartige Aufnahmen aus dem Weltall ein, sich auf eine Reise bis ans Ende des bekannten Universums zu begeben.

DLR_next richtet sich nicht nur an Kinder und Jugendliche, sondern bietet auch Erwachsenen neue und interessante Erkenntnisse.

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in: Web 2.0
Di, 07 September 2010
von Ingo Waclawczyk

Ein Thema wird im Moment für Unternehmen, die Werbung treiben, immer wichtiger: “Social Media”. Doch wie funktioniert Werbung in Communities, die ja eigentlich einen ganz bestimmten Zweck für ihre Nutzer haben? Bei einem Vortrag als Gastsprecher an der Berliner Miami Ad School habe ich versucht, den jungen Studenten die Herausforderungen von Werbung in Facebook & Co. aufzuzeigen. Dabei war mir wichtig darzustellen, welche unterschiedlichen Bedürfnisse die Unternehmen und die Benutzer haben und wie “Social Media” im Rahmen einer Gesamtstrategie sinnvoll für die Kommunikation mit Kunden genutzt werden kann. Interessanterweise habe ich auf der Rückfahrt einen Artikel in der FAZ gefunden, der sich ebenfalls mit dem Thema “Unternehmen in Social Media” beschäftigt und eine Studie zu dem Thema vorstellt.

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in: Web 2.0
Mi, 19 Mai 2010
von Ingo Waclawczyk

Das Internet ist nach dem Fernsehen und der Zeitung das Werbemedium Nr. 3 in Deutschland. Über 16 Prozent aller Werbegelder werden Online investiert. Bei der diesjährigen ADC-Ausstellung in Frankfurt war von dieser Gewichtung allerdings wenig zu sehen oder zu spüren. In sechs solcher Vehikel konnte man sich die eingereichten und prämierten Online-Arbeiten ansehen. Das Online-Erlebnis war mehr als enttäuschend: Ohne Ton oder Kopfhörer, mit einer Maus auf einer viel zu schmalen Armlehne und der Bildschirm viel zu weit weg, als dass man etwas erkennen konnte. Und überhaupt fragt man sich, wie jemand auf die Idee kommen kann, Online-Arbeiten so zu präsentieren.

Die Situation in diesem Wägelchen war irgendwie lächerlich. Aus der Perspektive von Online-Produzenten erscheint es jedenfalls so, dass die kreative Elite aus Deutschland das Internet noch immer nicht so recht erst nimmt. Als ich Abends den Begriff “Ergänzungsmedium” im Radio hörte, dachte ich “genau so war’s”.

In krassem Gegensatz dazu stand ein Vortrag von Hermann Vaske, der mit dem Titel “Die Digitale Bombe” überschrieben war. Dabei ging es auch um den Zusammenbruch den Medienmonopole durch das Internet und wie Unternehmen und Werbung darauf reagieren können. Leider habe ich Herrn Vaske nicht gefragt, was er von der Online-Präsentation in den Blechkarren hält. Aber wenn die Vehikel das nächste Mal noch da sind, werde ich das nachholen.

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