Crowdsourcing ist ein zunehmendes Phänomen in den vergangenen Jahren. “Die Intelligenz der Menge nutzen” heißt es einerseits, “arbeitsrechtlich umstrittene Arbeitsverhältnisse” andererseits.
Crowdsourcing ist eine Strategie des Auslagerns von ursprünglich im Unternehmen ausgeführten Aufgaben an externe Akteure. Der Aufruf zur Teilnahme an einem Crowdsourcing-Projekt erfolgt typischerweise auf speziellen Online-Plattformen und richtet sich an alle interessierten Internetnutzer.
Teilnehmer reichen Lösungsvorschläge ein, die dann von anderen Plattformbesuchern oder vom Initiator selbst bewertet und ausgewählt werden. Häufig wird der beste Vorschlag mit einer Geldprämie belohnt.
Beispiele?!
Lösung von Problemen oder Designaufgaben sowie die Entwicklung neuer Ideen.
Umso interessanter, dass inzwischen auch zu diesem Thema geforscht wird. Am Lehrstuhl für Direct Marketing der Universität Bayreuth führen Michael Liberda und Felicitas Sternke für Ihre Masterarbeit eine empirische Untersuchung zum Thema “Crowdsourcing” durch. Wer Interesse an diesem Thema hat, sollte sich an dieser Befragung beteiligen:
Link zur Teilnahme an der Umfrage
(Die Teilnahme an der Befragung dauert nach Aussagen der Forscher ca. 10 Minuten.)
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Ein Thema wird im Moment für Unternehmen, die Werbung treiben, immer wichtiger: “Social Media”. Doch wie funktioniert
Das Internet ist nach dem Fernsehen und der Zeitung das Werbemedium Nr. 3 in Deutschland. Über 16 Prozent aller Werbegelder werden Online investiert. Bei der diesjährigen ADC-Ausstellung in Frankfurt war von dieser Gewichtung allerdings wenig zu sehen oder zu spüren. In sechs solcher Vehikel konnte man sich die eingereichten und prämierten Online-Arbeiten ansehen. Das Online-Erlebnis war mehr als enttäuschend: Ohne Ton oder Kopfhörer, mit einer Maus auf einer viel zu schmalen Armlehne und der Bildschirm viel zu weit weg, als dass man etwas erkennen konnte. Und überhaupt fragt man sich, wie jemand auf die Idee kommen kann, Online-Arbeiten so zu präsentieren.
Die Situation in diesem Wägelchen war irgendwie lächerlich. Aus der Perspektive von Online-Produzenten erscheint es jedenfalls so, dass die kreative Elite aus Deutschland das Internet noch immer nicht so recht erst nimmt. Als ich Abends den Begriff “Ergänzungsmedium” im Radio hörte, dachte ich “genau so war’s”.